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	<title>Volkmar Kobelt &#187; Gesellschaft und Politik</title>
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	<description>Gedanken und vielleicht Erinnerungen</description>
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		<title>Juristen und Logik</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volkmar Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Betrachten von gesetzlichen Regelungen aus praktischem Anlass finde ich: Juristen und Schreiber von Gesetzen lieben Logik z.B. in Form der Formulierung von Ausnahmen von Ausnahmen usw. Das macht das Verstehen schwierig. Philosophen und Mathematiker lieben ebenfalls, schwierig zu Verstehendes insbesondere in formalem Umkreis doch zu verstehen. Ich meine aber doch, dass die oben Genannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Betrachten von gesetzlichen Regelungen aus praktischem Anlass finde ich: Juristen und Schreiber von Gesetzen lieben Logik z.B. in Form der Formulierung von Ausnahmen von Ausnahmen usw. Das macht das Verstehen schwierig. Philosophen und Mathematiker lieben ebenfalls, schwierig zu Verstehendes insbesondere in formalem Umkreis doch zu verstehen. Ich meine aber doch, dass die oben Genannten wegen der praktischen Bedeutung ihrer Texte eine andere Verpflichtung gegen&#252;ber der &#214;ffentlichkeit h&#228;tten.</p>
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		<title>Internetzensur</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volkmar Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperre]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornographie]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperre]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsfreier Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vorhaben der Bundesregierung zum Schutz von Kindern vor pornographischem Missbrauch  scheint in herk&#246;mmlichen Medien noch wenig Beachtung zu finden. Um den Gewinn der kommerziellen T&#228;ter zu schm&#228;lern und damit den Missbrauch zur&#252;ckzudr&#228;ngen, sollen (zun&#228;chst in technisch relativ schwacher Weise) kinderpornographische Seiten im World Wide Web (WWW) gesperrt werden. (Nicht gel&#246;scht, nur ihre Ansicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Vorhaben der Bundesregierung zum Schutz von Kindern vor pornographischem Missbrauch  scheint in herk&#246;mmlichen Medien noch wenig Beachtung zu finden. Um den Gewinn der kommerziellen T&#228;ter zu schm&#228;lern und damit den Missbrauch zur&#252;ckzudr&#228;ngen, sollen (zun&#228;chst in technisch relativ schwacher Weise) kinderpornographische Seiten im World Wide Web (WWW) gesperrt werden. (Nicht gel&#246;scht, nur ihre Ansicht bei Benutzer-n&#228;heren Durchleitern, Access-Providern, verschleiert.) Auch eine gr&#246;&#223;ere Sauberkeit des WWW wird damit anscheinend angestrebt. Einzelheiten (aus kritischer Sicht) mit Verweisen auf Diskussionsbeitr&#228;ge im Netz sind von Lutz Donnerhacke auf <a href="http://netzpolitik.org/2009/hintergrundtext-kinderpornographie-internet-sperren/">http://netzpolitik.org/2009/hintergrundtext-kinderpornographie-internet-sperren/</a> zusammengetragen.</p>
<p>Welche Web-Seiten als kinderpornographisch anzusehen sind, soll das Bundeskriminalamt (BKA) entscheiden. Das BKA soll dann Listen dieser Seiten an sog. Internet-Provider schicken, die (zun&#228;chst gem&#228;&#223; &#8220;freiwilliger&#8221; Vereinbarung) diese Sperren einrichten. Die Implikationen (wie z. B. die Tendenz zur Aufhebung der Gewaltenteilung) wurden im Netz eigentlich schon hinreichend diskutiert.</p>
<p>Hier nur einige Sichten eines &#196;lteren und eigentlich weniger Politischen: Das Sperr-Vorhaben soll eines aus einer Reihe von Problemen mit den neuen Informations- und Kommunikationstechniken l&#246;sen. Als ein weiteres (solches Problem) wird schon lange die M&#246;glichkeit unkontrollierbaren Nachrichtenaustauschs &#252;ber weite Entfernungen gesehen. Einschr&#228;nkende Ma&#223;nahmen werden u. a. gern damit begr&#252;ndet, dass das Kommunikationsnetz kein rechtsfreier Raum sein darf. Das ist es aber eigentlich ja sowieso nicht: Gesetze gegen b&#246;se Taten gelten weitgehend unabh&#228;ngig von der daf&#252;r verwendeten Technik, und die Polizei hatte auch bisher schon entlang dieser Technik begr&#252;&#223;enswerte Fahndungs-Erfolge.  Als Versuch eines Gleichnisses: Bislang konnte man zu zweit im Wald spazierengehen und dort sicher vor Mith&#246;rern miteinander sprechen. Das war auch erlaubt. Ist nun der Wald ein rechtsfreier Raum, weil er nicht mit Abh&#246;rger&#228;ten durchsetzt ist?</p>
<p>Ich bin in die durch das Grundgesetz mitbestimmte Gesellschaft hineingewachsen. Dabei kamen mir gewisse Grundrechte so selbstverst&#228;ndlich vor, dass ich mich &#252;ber deren explizite Darstellung im Grundgesetz wunderte. Das tue ich jetzt nicht mehr. Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, Pressefreiheit, &#8220;Eine Zensur findet nicht statt&#8221;: Solche Rechte wurden unter einmaligen Bedingungen von Vertretern eines hellen Aufbruchs festgeschrieben. Anscheinend gilt das inzwischen manchem als leicht &#252;berholter kindlicher Idealismus und leichthin zu ignorieren.</p>
<p>Das Internet mit den darauf aufbauenden I&amp;K-Techniken (wie Web und Mail) ist wie ein wachsendes Beh&#228;ltnis f&#252;r ein Meer aus guten und schlechten Inhalten. Das kann niemand mehr &#252;berblicken. Manche M&#228;chtige sehen sich dabei anscheinend verpflichtet und f&#228;hig, die Str&#246;me in diesem Meer zum Wohl aller zu strukturieren und zu lenken. Dabei sind die Vorteile gegen&#252;ber Verletzungen der Prinzipien des Grundgesetzes abzuw&#228;gen. Ich glaube, dass solches Vorgehen schlechthin zu weniger Zivilisation und Wohlstand f&#252;hren w&#252;rde als das strikte Einhalten der Grundrechte-Artikel. Die Obrigkeit sollte die (komplexer gewordenen) Umst&#228;nde hinnehmen wie den abh&#246;rfreien Wald und das Beste daraus machen (lassen).</p>
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		<title>Alkoholunf&#228;lle</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 18:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volkmar Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholunfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsunfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel &#252;ber den Sinn von Geschwindigkeitsbeschr&#228;nkungen im Stra&#223;enverkehr und deren &#220;berwachung erinnert mich an einen meiner alten M&#228;ngel an Verst&#228;ndnis:
Alkohol sei eine der Hauptunfallursachen im Stra&#223;enverkehr, hei&#223;t es. Das will man anscheinend &#228;ndern. Also, nach Ma&#223;gabe anderer Unfallursachen auf dieser Betrachtungsebene: M&#252;digkeit, Drogen, mangelndes Training, Abwesenheit der Gedanken, Leichtsinn, oder was noch? den Anteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2009/02/02/die-ganz-schnelle-abzocke/">Artikel</a> &#252;ber den Sinn von Geschwindigkeitsbeschr&#228;nkungen im Stra&#223;enverkehr und deren &#220;berwachung erinnert mich an einen meiner alten M&#228;ngel an Verst&#228;ndnis:</p>
<p><em>Alkohol</em> sei eine der Hauptunfallursachen im <em>Stra&#223;enverkehr,</em> hei&#223;t es. Das will man anscheinend &#228;ndern. Also, nach Ma&#223;gabe anderer Unfallursachen auf dieser Betrachtungsebene: M&#252;digkeit, Drogen, mangelndes Training, Abwesenheit der Gedanken, Leichtsinn, oder was noch? den Anteil an alkoholverursachten Unf&#228;llen verringern.</p>
<p>Verwirrend ist dabei, dass als hierzu konkurrierende Ursachen &#228;u&#223;ere Umst&#228;nde oder falsches Verhalten genannt werden, z.B. &#252;berh&#246;hte Geschwindigkeit. Also: Jemand fliegt mit seinem Fahrzeug aus der Kurve, weil er zu schnell dort hineingefahren ist. Wird dann eine Alkoholisierung bei ihm festgestellt, dann wird die zun&#228;chst angenommene Ursache anscheinend durch die Alkoholisierung ersetzt. Dieser Anschein wird zumindest von dem einen oder anderen <a href="http://www.rp-online.de/public/article/auto/ratgeber/444423/Eine-Unfallursache-kommt-selten-allein.html">Bericht</a> erweckt, in dem diese Ursachen nebeneinandergestellt und addiert werden.</p>
<p>Zu dieser Logik passt auch, dass zumindest in Zeitungsberichten gelegentlich der Anschein erweckt wird, dass Alkoholisiertheit als strafversch&#228;rfend f&#252;r Unfallverursacher gewertet wird. Nat&#252;rlich kann eine Unfallverursachung als Indiz f&#252;r die Sch&#228;dlichkeit eines Alkoholspiegels genommen werden und der Strafrahmen f&#252;r diesen daraufhin voll ausgesch&#246;pft werden. Aber umgekehrt? Fr&#252;her wurde Alkoholisiertheit als mildernder Umstand f&#252;r einen Unfallverursacher angesehen. Manche scheinen jetzt ggf. eher N&#252;chternheit als mildernden Umstand anzusehen. (Tats&#228;chliche Gerichtsurteile scheinen aber sachgerechter zu sein.)</p>
<p>Alkohol als tats&#228;chliche Ursache f&#252;r ein erh&#246;htes Risiko f&#252;r T&#246;tungen bei Verkehrsunf&#228;llen wird zun&#228;chst plausibel in einer <a href="http://www.dvr.de/site.aspx?url=html/betriebe_bg/daten/unfallstatistiken143.htm">Tabelle</a> des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (nach Statistischem Bundesamt). Aber eigentlich zeigen diese Tabellen nur, dass bei Unf&#228;llen, bei denen mindestens eine Person zu Schaden gekommen ist, der relative Anteil solcher mit Todesfolge bei Alkohol-Fahrt gr&#246;&#223;er ist als im allgemeinen Fall (ohne Alkohol). &#220;ber das Risiko von Alkoholfahrten (im Vergleich zu sonstigen Fahrten und &#252;berhaupt und insbesondere bei geringer Alkoholisierung) scheint mir daraus schwer etwas zu schlie&#223;en zu sein. Da Nichtalkoholfahrten zu viel mehr Unf&#228;llen f&#252;hren, sollte dem Zur&#252;ckdr&#228;ngen von gef&#228;hrlichem Verhalten an sich und von gef&#228;hrlichen &#228;u&#223;eren Umst&#228;nden vielleicht mehr Gewicht in der &#214;ffentlichkeit gegeben werden.</p>
<p>Wie jeweils auf die Urs&#228;chlichkeit der Alkoholisierung eines Beteiligten an einem Unfall geschlossen wird, scheint aus Zeitungsberichten und leicht zug&#228;nglichen Statistiken schwer erschlie&#223;bar zu sein (in Extremf&#228;llen ist ein Zusammenhang bei W&#252;rdigung der Umst&#228;nde u.U. nat&#252;rlich zu vermuten). Einzelheiten insbesondere zum Anteil dieser Ursache an allen Unf&#228;llen stehen in einem Bericht des Statistischen Bundesamts &#252;ber &#8220;<a href="http://www.dvr.de/download/US_Alkoholunfaelle_2007.pdf">Alkoholunf&#228;lle im Stra&#223;enverkehr</a>&#8220;. (Oder sollte man Korrelation sagen: Unter den Unfallbeteiligten gab es so und so viele Alkoholisierte? Naja, das allein ist nicht mal eine Korrelation.)</p>
<p>Ich w&#252;rde es richtiger finden, Risiken in ein Verh&#228;ltnis zum Nutzen (jeweils insbesondere f&#252;r die Allgemeinheit) zu setzen. Also etwa: Ist es schlimmer oder risikoreicher, nachts angetrunken kurz auf dem Parkplatz zu rangieren, als tags&#252;ber n&#252;chtern einen Ausflug &#252;ber mehrere Kilometer zu machen?</p>
<p>Nat&#252;rlich hat der Alkoholspiegel im Blut den Vorteil einer objektiveren &#220;berpr&#252;fbarkeit. Aber das Fixieren der Gesetzgebung auf das Senken der Promille-Grenze erscheint mir etwas unausgewogen. Wie eine punktuelle Schlacht einer Partei. Es scheint da einen Wettlauf der Nationen zu geben: Welche am schnellsten weitestgehende Regelungen einf&#252;hrt.</p>
<p>Zur Zeit gelten Unf&#228;lle als Alkoholunf&#228;lle, wenn ein Beteiligter mindestens 0,3 Promille hat. Bei strenger &#220;bertragung dieses Kriteriums auf eine von manchem angestrebte neue Rechtslage mit null Promille als Grenze w&#252;rde dann jeder Unfall ein Alkoholunfall sein. Mit 100 Prozent alkoholisierter Beteiligter; woraus man dann wieder erkennen w&#252;rde, wie gef&#228;hrlich das Fahren unter Alkoholeinwirkung ist.</p>
<p>Zu den Risiken f&#252;r Leib und Leben wird in manchen Darstellungen das Risiko, erwischt zu werden, als bedrohlich und Strafe rechtfertigend hinzugenommen; was als etwas zirkelhaft erscheint. Vielleicht soll hier einem (oft nachzuempfindenden) Abscheu gegen Trunkenheit Luft gemacht werden.</p>
<p>Allgemein kommen mir viele Schl&#252;sse, die &#246;ffentlich aus Daten gezogen werden, so &#228;hnlich vor, wie wenn jemand sagte: Unter den Menschen &#252;ber 62 gibt es deutlich mehr Frauen als M&#228;nner; da sieht man wieder, wie ungerecht immer noch die Frauen st&#228;rker mit Alter geschlagen sind als die M&#228;nner.</p>
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		<title>Neuartiger Rundfunk</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 20:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volkmar Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<category><![CDATA[neuartige Rundfunkgeräte]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlich-rechtlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu meinem Blog-Start in dieser Zeit der Finanz-Turbulenzen ein Steckenpferd von einem Nebenschauplatz: Rundfunkgeb&#252;hren f&#252;r Ger&#228;te am Internet. Computer, mit denen Kommunikation &#252;ber das Internet m&#246;glich ist, werden im Rundfunkgeb&#252;hrenstaatsvertrag zu den &#8220;neuartigen Rundfunkempfangsger&#228;ten&#8221; gerechnet, wie der Leser sich dort zusammenreimen kann. Eine Definition des Begriffs scheint schwer zu finden zu sein. &#220;ber diese eigenartige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meinem Blog-Start in dieser Zeit der Finanz-Turbulenzen ein Steckenpferd von einem Nebenschauplatz: Rundfunkgeb&#252;hren f&#252;r Ger&#228;te am Internet. Computer, mit denen Kommunikation &#252;ber das Internet m&#246;glich ist, werden im <a href="http://hh.juris.de/hh/RdFunkGebStVtr_HA_rahmen.htm">Rundfunkgeb&#252;hrenstaatsvertrag</a> zu den &#8220;neuartigen Rundfunkempfangsger&#228;ten&#8221; gerechnet, wie der Leser sich dort zusammenreimen kann. Eine Definition des Begriffs scheint schwer zu finden zu sein. &#220;ber diese eigenartige Begrifflichkeit habe ich aus technischer Sicht etwas in &#8220;<a href="http://volkmar-kobelt.de/politik/pcrundfunk.html">Rundfunkgeb&#252;hren f&#252;r PCs?</a>&#8221; zusammengetragen.</p>
<p>Zum Begriff gibt es Verwunderliches auch z. B. im <a href="http://www.lfm-nrw.de/recht/landesmediengesetz/">Landesmediengesetz NRW</a>; jedenfalls scheinen auf erste Sicht dort enthaltene Definitionen nicht zu offiziellen Annahmen &#252;ber &#8220;neuartige Rundfunkger&#228;te&#8221; zu passen: Unter Â§3 Begriffsbestimmungen steht:</p>
<p>(1) Im Sinne dieses Gesetzes ist<br />
1.<br />
Rundfunk die f&#252;r die Allgemeinheit bestimmte Veranstaltung und Verbreitung von Darbietungen aller Art in Wort, in Ton und in Bild unter Benutzung elektromagnetischer Schwingungen ohne Verbindungsleitung oder l&#228;ngs oder mittels eines Leiters. Der Begriff schlie&#223;t Darbietungen ein, die verschl&#252;sselt verbreitet werden oder gegen besonderes Entgelt empfangbar sind,</p>
<p>Unter Â§4 Grunds&#228;tze:</p>
<p>(1) Wer Rundfunk veranstalten will, bedarf einer Zulassung durch die Landesanstalt f&#252;r Medien (LfM).</p>
<p>Die Technik des World Wide Web ist die gleiche f&#252;r alle Anbieter. Wenn man sie also zur Rundfunktechnik rechnen w&#252;rde, bed&#252;rfte jeder Anbieter, also jeder, der Seiten ins Web stellt (oder jedenfalls m&#246;gliche &#8220;f&#252;r die Allgemeinheit bestimmte Veranstaltung und Verbreitung von Darbietungen&#8221;), einer Zulassung durch die LfM. Das erinnert an Berichte etwa &#252;ber Verh&#228;ltnisse in China, wie sie bei uns ja eigentlich verp&#246;nt sind.</p>
<p>Ich finde, solche massiven Konfusionen k&#246;nnen nur beseitigt werden, indem zuerst das Wesen und die Aufgaben des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks ganz unabh&#228;ngig von verwendeten Techniken definiert werden.</p>
<p>Wichtiger als die Abseitigkeit von Begriffen erscheint mir aber nun, dass Ger&#228;te, die &#252;berwiegend nicht zum Rundfunk-&#8221;Empfang&#8221; verwendet werden, zur Finanzierung des Rundfunks mit Geb&#252;hren belegt werden; Ger&#228;te, die sonst insbesondere zur Kommunikation benutzt werden, die in unserem politischen System eigentlich frei sein sollte. Eine Begr&#252;ndung (an die ich mich erinnere), dass das viele Leute gar nicht trifft, und dass die Geb&#252;hren gering seien (besonders f&#252;r die betroffenen Gewerblichen, die aber diese Ger&#228;te sicher fast ausschlie&#223;lich f&#252;r anderes verwenden), kommt mir vor, als wollte jemand eine private Zollstation an einer &#246;ffentlichen Stra&#223;e rechtfertigen mit dem Argument, er erhebe ja nur ganz geringe Geb&#252;hren. -</p>
<p>Beitr&#228;ge zum Thema findet man einige im Web; hier mehr zuf&#228;llig:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuartige_Rundfunkempfangsger&#228;te">&#8220;Neuartige Rundfunkger&#228;te&#8221;</a> in Wikipedia</p>
<p><del>Zum Gerichtsurteil <a href="http://www.justiz.rlp.de/justiz/sub/a6f/a6f4038a-fafd-6b11-33e2-dc6169740b3c,,,fff70d73-d8a9-51fc-889b-3bb63b81ce4a.htm">Verwaltungsgericht Koblenz</a> .</del> (Gericht kann nat&#252;rlich nur das Gesetz auslegen, nicht &#228;ndern.)</p>
<p>Die Ger&#228;te-Abh&#228;ngigkeit der Geb&#252;ren f&#252;r Rundfunk und Fernsehen wird auch von Politikern in Frage gestellt:<br />
<a href="http://www.christoph-waitz.de/Rundfunk-und-Fernsehen/6263c1069/index.html">Christoph Waitz</a><br />
(Als Bundespolitiker wohl nicht unmittelbar zust&#228;ndig. Obwohl anscheinend keine kulturellen Landes-Besonderheiten in die geltenden Regelungen eingehen.)</p>
<p><a href="http://www.pc-gebuehr.de/aktuelles2008.html">Aktuelle Hinweise</a>.</p>
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